Jazz in Dübendorf
03.03.26: 3 Beiträge
15. Jazztage Dübendorf «Takt und Rhythmus»
Zwei Frauen, zwei gestandene Musikerpersönlichkeiten - und zusammen erschaffen sie ein ganzes Orchester voller Klänge. Hier haben sich zwei aussergewöhnliche Klangkünstlerinnen gefunden, die ihre Leidenschaft für ungewöhnliche Sounds und exotische Instrumente teilen - und ihrer Liebe zur Improvisation freien Lauf lassen. Izabella ist eine der wenigen weiblichen Jazz-Vibraphonis- tinnen Europas und die erste aus Polen. Zudem gewann sie 2025 den renommierten polnischen Jazzpreis. Sie spielt derzeit einige seltene Instrumente wie die Glasharfe, Array-Mbira, Steeldrum, Sundrum, Waterphone und weitere. Ständig erweitert sie ihr Repertoire um neue Instrumente und bereichert so die Klangvielfalt ihrer Musik. 2014 gründete sie in der Metropolregion Nürnberg das jährliche Vibraphon-Festival „Vibraphonissimo“, um ihr Instrument einem breiteren Publikum vorzustellen. Auf ihrer neuesten CD „Crystal silence – Music for Array Mbira“ präsentiert sie das äusserst seltene Instrument Array Mbira. Ein handgefertigtes, modernes Instrument mit einem einzigartigen, harfen- oder glockenartigen Klang. Izabella spielt ausserdem eine Glasharfe (auch bekannt als Engelsorgel oder singendes Glas) des Glasinstrumentenherstellers G2.
Esther Kaiser gehört zu den Sängerinnen, die seit Jahren stilübergreifend den heutigen „German Vocaljazz“ prägen; sie ist eine etablierte Künstlerin, die mit verschiedenen Projekten Jazz und Improvisation mit anderen musikalischen Strömungen zu verbinden sucht. Die profilierte Jazz-Vokalistin studierte bis 2002 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und machte sich bereits während dieser Zeit einen Namen unter anderem durch die von ihr mitbegründete Vokalgruppe BERLIN VOICES. 2004 debütierte Esther Kaiser mit ihrer CD „Jazz Poems“ als erste Künstlerin der renommierten Reihe „Next Generation“ der Zeitschrift „Jazzthing“. Die intensive Beschäftigung mit Abbey Lincoln war wiederum Inspiration und Wegbereiter für Kaisers Album „Songs of Courage“ .Hier treffen orientalische Klänge, Berliner Jazzmusiker auf geflüchtete Musiker aus Syrien und dem Irak.
Zwei Frauen, zwei gestandene Musikerpersönlichkeiten - und zusammen erschaffen sie ein ganzes Orchester voller Klänge. Hier haben sich zwei aussergewöhnliche Klangkünstlerinnen gefunden die ihre Leidenschaft für ungewöhnliche Sounds und exotische Instrumente teilen - und ihrer Liebe zur Improvisation freien Lauf lassen.
Izabella Effenberg & Bugge Wesseltoft Vibraphonissimo 2024
15. Jazztage Dübendorf «Takt und Rhythmus»
Drehleier trifft auf Perkussion. Matthias Loibner, der unbestrittene Erneuerer dieses so exotisch anmutenden mittelalterlichen Instruments und der seit vielen Jahren zur Spitze des europäischen Jazz gehörende Lucas Niggli spannen zusammen: Berührend und berauschend, gespeist aus einem riesigen Repertoire zwischen Klassik, Elektronik, Tradition und Imagination, malen die beiden Ausnahmekünstler Lucas Niggli und Matthias Loibner Klänge ins Jetzt. In jeder Farbe, jedem Ton ihres farbenfrohen Spiels lauert ein stiller Sturm darauf in rhythmische Kaskaden und Klanglawinen loszubrechen. “Das Ergebnis ist ein Klangerlebnis, das mal vor sich hin sinniert, ein anderes Mal plaudert und das hören- de Ohr entschweben lässt; mit rein musikalischen Mitteln. Das in vergleichsweise kurzen Stücken angelegte Album besteht aus akustischen Gedankenspielen. Haikus oder viel mehr noch japanische Tankas beschwören den Augenblick. Es handelt sich um eine reimlose Gedichtform, die im Kollek- tiv durch Improvisation, mit grosser Sicherheit aus dem Moment heraus entsteht und einen unverzichtbaren Bezug zur Gegenwart hat”, schreibt Johannes Rühl in den Linernotes.
Drehleier trifft auf Perkussion. Matthias Loibner, der unbestrittene Erneuerer dieses so exotisch anmutenden mittelalterlichen Instruments und der seit vielen Jahren zur Spitze des europäischen Jazz gehörende Lucas Niggli spannen zusammen: Berührend und berauschend, gespeist aus einem riesigen Repertoire zwischen Klassik, Elektronik, Tradition und Imagination, malen die beiden Ausnahmekünstler Lucas Niggli und Matthias Loibner Klänge ins Jetzt.
© René Mosele15. Jazztage Dübendorf «Takt und Rhythmus»
Seit zehn Jahren kreiert die Band um den Schweizer Schlagzeuger immer wieder eigene Musik in ihrem unverwechselbaren Sound und hat es dabei geschafft, ihre Bandsprache stetig weiterzuentwickeln und auf eigene Beine zu stellen. Dabei sind zwei Alben entstanden -„Hello Dear Zyklop“ und „Timeline Promenade“, beide fanden in der Fachwelt und der Presse viel positives Echo. Nun ist die Baschnagel Group zurück mit neuen Kompositionen: Musik in einer offenen Anlage, die sich dem grossen Bogen, den tiefen Emotionen und der Suche nach dem magischen Moment verpflichtet. All die neuen Kompositinen stammen aus Baschnagel's Feder, mit Ausnahme von „The Matrix Has You“. Der Titeltrack und Opener "Luna Submarina“ etwa gibt eine träumerisch verklärte Stimmung nachts am See wider….in Erwartung auf den Mondaufgang. So wie der Mond windet sich auch die Musik still und mystisch empor bis zum erleuchtenden, vom Glockenspiel untermalten Schlussthema. Die Tiefen des Basssaxophones, die magischen Klänge des Nai und die sphärischen Harmonien des Theremin verleiht dieser Szene und dem einmaligen Konzert eine spezielle Note.
Seit zehn Jahren kreiert die Band um den Schweizer Schlagzeuger immer wieder eigene Musik. Dabei sind zwei Alben entstanden -„Hello Dear Zyklop“ und „Timeline Promenade“, die in der Fachwelt und der Presse guten Anklang fanden. Nun ist Baschnagel Group zurück mit "Luna Submarina". Neue eigene Musik, die sich dem grossen Bogen, den tiefen Emotionen und der Suche nach dem magischen Moment verpflichtet.So wie der Mond windet sich auch die Musik still und mystisch empor bis zum erleuchtenden, vom Glockenspiel untermalten Schlussthema. Die Tiefen des Basssaxophones, die magischen Klänge des Nai und die sphärischen Harmonien des Theremin verleiht dieser Szene und dem einmaligen Konzert eine spezielle Note.
15. Jazztage Dübendorf «Takt und Rhythmus»
Die Musik von Modus ist ein buntes Geflecht von Fäden verschiedener Traditionen. Sie verknotet mediterranen Geist und überliefertes Liedgut aus Armenien mit Jazz und Eigenkompositionen der Bandmitglieder zu einem farbenfrohen Teppich.
Treibende Rhythmen, berührende Melodien und der Einfluss verschiedener Kulturen prägen die Musik von Modus.
Die syrisch-armenische Sängerin Houry Dora Apartian baut mit ihrer Stimme eine Brücke zwischen Jazz und orientalischer Musik. Der New Yorker Jazzharfenist Park Stickney erweitert den Sound der Band mit seinen zauberhaften Klängen. Der Kontrabassist Lorenz Beyeler und der in Israel geborene Perkussionist Omri Hason bilden den Kern des Quartetts.
Es entsteht eine mitreissende, dynamische Musik mit einem breiten Spektrum, das von Melancholie bis zu purer Lebensfreude reicht.
Die Musik von Modus ist ein buntes Geflecht von Fäden verschiedener Traditionen. Sie verknotet mediterranen Geist und überliefertes Liedgut aus Armenien mit Jazz und Eigenkompositionen der Bandmitglieder zu einem farbenfrohen Teppich.
15. Jazztage Dübendorf «Takt und Rhythmus»
Sadio Cissokho wurde 1985 in eine senegalesische Griot-Familie geboren. Griots sind Musiker, Sänger, Dichter und Geschichtenerzähler, welche durch mündliche Überlieferung traditionelles Wissen weitergeben und als Unterhalter bei Festen und Zeremonien tätig sind. Sadio's Familie hat eine lange Tradition des Kora- und Djembéspiels. Und mit seiner Sadio Cissokho Band präsentiert er nun das aktuelle Programm mit Weltmusik-Kompositionen aus der Feder des Bandleaders. Mit Leidenschaft und einer mitreissenden Rhythmik, die von pulsierenden Afro-Beats über jazzige und bluesige Passagen bis hin zu Reggae und träumerischen Balladen reicht, verfolgen die fünf erfahrenen Musiker ihr Ziel – ihr Publikum zu begeistern und es auf eine Reise in exotische Klangwelten mitzunehmen. Zusammen mit seiner erfahrenen und spielfreudigen Band verzaubert der Kora-Virtuose aus dem Senegal das Publikum mit mitreissenden Worldmusic-Kompositionen.
Mit Leidenschaft und einer mitreissenden Rhythmik, die von pulsierenden Afro-Beats über jazzige und bluesige Passagen bis hin zu Reggae und träumerischen Balladen reicht, verfolgen die vier erfahrenen Musiker ihr Ziel – ihr Publikum zu begeistern und es auf eine Reise in exotische Klangwelten mitzunehmen.
jazz im kulturraum
Atmen und seufzen: Vielseitigkeit wird bei deb. grossgeschrieben, steht der Name für eine Band, die Musikerin Debora Monfregola und sechs Lieder zwischen Pop, Jazz, Soul und Kollektiv. «Peel, Pit, Pulp» nimmt dich mit erzählerischer Kraft gefangen.
Von Bläser gross gemachte Melodien, emotionale Gesangslinien und rhythmisch komplexe Formen, die sich geschickt durch die Kompositionen schlängeln: Die Musik auf dieser EP zeigt hervorragend, wie facettenreich wir Menschen funktionieren. deb. zollen diesem Umstand mit den Songs Tribut – und das packt.
«The Valley» hat die Eleganz des 20. Jahrhunderts, «Purple Fruit» klingt nach Trip-Hop-Indie und «I Love You» ist grosse Gefühle im Hall. Bei «Peel, Pit, Pulp» gibt es Beats, Umarmungen und Experimente; zusammen sind die Elemente und Songs mehr als bloss eine Summe. deb. halten uns auf beste Weise den Spiegel vor." - Phosphor
für eine Band, die Musikerin Debora Monfregola und sechs Lieder zwischen Pop, Jazz, Soul und Kollektiv.
«Looty» nannte Queen Victoria den Pekinesen, der ihr zum Ende des Opiumkrieges als geraubte Beute aus dem chinesischen Kaiserpalast überbracht wurde. Nicht überliefert ist, ob der kleine Hund versucht hat, seine Ehre und die des chinesischen Imperiums durch Wadenbisse und gezielte Defäkation auf wohl ebenfalls geraubte Perserteppiche zu reetablieren oder sich der Überführung vom östlichen zum westlichen Adel opportunistisch ergeben hat. Wir hoffen Ersteres.
Das Looty Trio möchte spielen, aber nicht nur. Maulkörbe gibt es keine, von Leinen losgerissen wildern wir uns selber aus. Nicht nur Waden sind gefährdet, wir zielen gerne auch höher. Dabei plündern und schärfen wir unsere über Jahrzehnte angesammelten Werkzeuge: Vom Jazz-Skalpell bis zum Punk-Dampfhammer benutzen wir alles, was uns zwischen die Lefzen gerät, um Ketten sprengen und gegen protzige Paläste, entwürdigende Systeme und - nicht zuletzt - langweilige Musik anzubellen.
Vom Jazz-Skalpell bis zum Punk-Dampfhammer benutzen wir alles, was uns zwischen die Lefzen gerät, um Ketten sprengen und gegen protzige Paläste, entwürdigende Systeme und - nicht zuletzt - langweilige Musik anzubellen.
open-air!
Spätsommer-Frühherbst-Fest!
Kinimode ist mehr als Musik – es ist ein Erlebnis. Mit seinen unverwechselbaren Kompositionen und Arrangements lädt Dominik Flückiger dich ein, eine Klangwelt zu entdecken, die von der Vielfalt der Musik inspiriert ist. Hier trifft grooviger Fusion-Jazz auf feinsinnige, sentimentale Melodien. Mal elektrisiert die Energie und der Rhythmus, mal zieht ein stiller Moment alle Aufmerksamkeit auf sich.
Das Geheimnis hinter Kinimode? Eine einzigartige Besetzung erstklassiger Musiker, die den Sound mit ihrem virtuosen Können zu etwas ganz Eigenem machen. Jede Note, jeder Groove, jeder Klang erzählt eine Geschichte, die dich noch lange nach dem Konzert begleiten wird.
Kinimode ist mehr als Musik – es ist ein Erlebnis. Mit seinen unverwechselbaren Kompositionen und Arrangements lädt Dominik Flückiger dich ein, eine Klangwelt zu entdecken, die von der Vielfalt der Musik inspiriert ist.
jazz im kulturraum
Das tiefe musikalische Verständnis zwischen den drei Freunden und der Drang nach neuen Ideen führt die drei Helden über die stilistischen sowie spielerischen Grenzen hinaus. Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter – Maximum Mantis! #makingjazzsexyagain
Das tiefe musikalische Verständnis zwischen den drei Freunden und der Drang nach neuen Ideen führt die drei Helden über die stilistischen sowie spielerischen Grenzen hinaus. Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter – Maximum Mantis! #makingjazzsexyagain
... weitere Konzerte in Vorbereitung... stay tuned...
Infos zu "Jazz in Dübendorf"
Raiffeisenbank Zürich Flughafen
IBAN: CH15 8080 8007 5714 2174 6
rechtsklick zum Download des Einzahlungsscheins
Informations-Broschüre
Veranstaltungsorte
Wir veranstalten unsere schönen Konzerte an folgenden Lokalitäten :
Hier geniessen wir seit Mai 2022 unser "Food'n'Jazz"!
"Pasta & Piano" gibt es seit dann bekanntlich nicht mehr.
Wir freuen uns auf die Kochkünste des Zwiback-Bistros (stell dir vor: das 3-Gangmenu zu CHF 20.-, wie im Märtkafi!)
und die tollen Konzerte im Kulturraum, gleich nebenan.
Kulturlegi
Stöbere im Archiv von "Jazz in Dübendorf"
Geburtstage in diesem Monat
| Name | Land | Instrument(e) | Geburtstag | Auftritt(e) |
|---|---|---|---|---|
| Stephan Wittwer | Schweiz | Gitarre | 01.03.1953 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Per Odvar Johansen | Norwegen | Schlagzeug | 01.03.1968 | Kein Auftritt. |
| Ralph Towner | USA | Gitarre | 01.03.1940 † 18.01.2026 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Kenwood Dennard | USA | Schlagzeug | 01.03.1956 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Marco Käppeli | Schweiz | Schlagzeug | 01.03.1951 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Andreas Meili | Schweiz | Electronics, Fender Rhodes | 03.03.1976 | Kein Auftritt. |
| Mareille Merck | Deutschland | Gitarre, Komposition | 04.03.1996 | 6 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Linus Wyrsch | Klarinette, Tenorsaxophon | 04.03.1987 | 1 Auftritt mit folgender Band: | |
| Elena Szirmai | Schweiz | Piano, Arrangement | 09.03.1956 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Andrea Kirchhofer | Schweiz | Geige | 09.03.1985 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Rita Marcotulli | Italien | Piano, Komposition | 10.03.1959 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Yvonne Moore | Schweiz | Gesang | 10.03.1963 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Wolfgang Zwiauer | Schweiz | Bass | 11.03.1973 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Kurt Grämiger | Schweiz | Altsaxophon | 12.03.1945 † 12.04.2020 | 4 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Max Neissendorfer | Schweiz | Piano | 14.03.1957 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Donat Fisch | Schweiz | Altsaxophon, Tenorsaxophon | 16.03.1956 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Franz Hellmüller | Schweiz | Gitarre | 16.03.1973 | 3 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Fabian Bürgi | Schweiz | Schlagzeug | 21.03.1980 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Bob Mover | USA | Tenorsaxophon | 22.03.1952 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Paul McCandless | USA | Klarinette, Saxophone | 24.03.1947 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Clemens Kuratle | Schweiz | Schlagzeug, Komposition, Effekte | 26.03.1991 | 4 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Phil Powell | Neuseeland | Posaune | 30.03.1969 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Thomas Grüninger | Schweiz | Piano | 31.03.1967 | 14 Auftritte mit folgenden Bands:
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