jazz in Dübi LogoJazz in Dübendorf

Musik. Ungekünstelt. Direkt.
Peter A. Schmid: Bassklarinette - Tenorsaxophon - Baritonsaxophon
Felix Stüssi: Piano
Reservation

Jazzwinter

Transatlantic Conversations

19.01.2018, Türöffnung 19:00, Essen ab 19:00, Konzert um 20:30.

Eintrittspreise: Musik 15 / Essen 20

Märtkafi/Subito, Usterstrasse 10
Félix Stüssi und Peter A. Schmid kennen sich persönlich und musikalisch seit Jahrzehnten. Stüssi und Schmid haben diesen Sommer ihre musikalische Zusammenarbeit wieder aufgenommen, neuere und ältere Eigenkompositionen bearbeitet, an Konzepten für spontane Kompositionen gearbeitet, Konzerte gespielt und nun "Transatlantic Conversations" aufgenommen.
Félix Stüssi und Peter A. Schmid kennen sich persönlich und musikalisch seit Jahrzehnten. Nachdem Félix Stüssi nach Kanada ausgewandert war, blieb der Kontakt auch über den Atlantik hinweg bestehen. Stüssi wurde in Montréal zum festen Bestandteil der Jazzszene, spielte mit vielen renomierten Musikern zusammen (u.a. Ray Anderson) und komponierte für seine eigenen Formationen, mit denen er auch mehrere CDs veröffentlichte. Der Tieftonbläser Peter A.Schmid bewegt sich seit Jahrzehnten musikalisch im Spannungsfeld Jazz - improvisierte Musik - zeitgenössische Musik. Neben langjähriger Zusammenarbeit in Duo-Projekten spielten für ihn Bläserformationen (z.B. "September Winds" mit Evan Parker) und Musikprojekte in aussergewöhnlichen Räumlichkeiten eine wichtige Rolle. Stüssi und Schmid haben diesen Sommer ihre musikalische Zusammenarbeit wieder aufgenommen, neuere und ältere Eigenkompositionen bearbeitet, an Konzepten für spontane Kompositionen gearbeitet, Konzerte gespielt und nun "Transatlantic Conversations" aufgenommen. Das Cover wurde mit Unterwasserphotografien gestaltet, die der Bilderserie "UnterwasserOberflächlichkeiten" entstammen (mit Nahaufnahmen von Unterwasserlebewesen, die Peter A.Schmid in tropischen Gewässern rund um die Erde abgelichtet hat).
Thomas Lüscher: Piano
Raphael Ochsenbein: Akkordeon
Philipp Hillebrand: Bassklarinette
Stefanie Kunckler: Bass - Komposition
Marius Peyer: Schlagzeug - Perkussion
Essen ab 19:00, Türe um 19:00, Konzert um 20:30.  
Eintrittspreise: Musik 15 / Essen 20

Märtkafi/Subito, Usterstrasse 10

Reservation

Jazzwinter

Mit ihrem ungewöhnlich instrumentierten Quintett Ymonos kreiert die Zürcher Kontrabassistin Stefanie Kunckler eine vielfarbige und äusserst melodiöse Musik, die mit Euphorie und Melancholie ein warmes Fernweh erzeugt.
Mit ihrem ungewöhnlich instrumentierten Quintett Ymonos kreiert die Zürcher Kontrabassistin Stefanie Kunckler eine vielfarbige, melodiöse Musik. Euphorie und Melancholie sind die Tongeber und erzeugen ein warmes Fernweh. Auf ihrem Debut-Album „Le jour avec les yeux fermés“ bewegt sie sich auf undogmatische Weise zwischen Okzident und Orient, zwischen verführerischer Weltmusik und freiheitsliebendem Jazz. Als ZuhörerIn kann man sich an einen verwunschenen, gar magischen Ort entführen lassen, den man ganz für sich hat. Die facettenreiche und klangmalerische Musik von Ymonos kreiert sozusagen Stimmungsbilder am Laufmeter.

Marianne Racine: Gesang
Daniel Baschnagel: Trompete
Matthias Tschopp: Baritonsaxophon
Patrick Sommer: Bass
Pius Baschnagel: Schlagzeug
Essen ab 18:00, Türe um 19:30, Konzert um 20:30.  
Eintrittspreise: CHF 35

Obere Mühle, Oberdorfstrasse 15

Reservation

7. Dübendorfer Jazztage
"Female Jazz Leaders" 22.-24. März 2018

Keine Tasten, keine Saiten, ohne Helm – dafür viel Platz und Offenheit für neue Klänge. Trompete, Barisax und Stimme im Wechselbad und Rollentausch von Solist und Begleiter. Drum&Bass bauen Groove & bunte Farben. Es gibt etwas vom Great American & European Sångbook & Eigenes.
Auftakt in die 7. Jazztage mit Marianne Racine und ihrem neuen Quintett.
Marianne Racine ist über die letzten Jahre gesehen eine der konstantesten Schweizer Musikerinnen und war oft zu Gast bei uns im beliebten Pasta & Piano.
Nun ist es an der Zeit, Marianne den ihr gebührenden Platz zu geben. Mit ihrem aktuellen Quintett "Racine, Rhythm, & Horns" eröffnet sie passend die 7. Jazztage "Female Jazz Leaders".
Dabei sind ihre bewährten Side-Mannen Daniel Baschnagel, Matthias Tschopp, Patrick Sommer und Pius Baschnagel.

Keine Tasten, keine Saiten, ohne Helm & Sicherheits-gurt – dafür viel Raum für neue Klänge. Stimme, Trompete & Baritonsax tanzend im Wechsel-bad und Rollentausch von Solist und Begleiter, Drum & Bass grundlegend für Groove & bunte Farben.
Als Inspiration & Auslöser dieses Projektes können Gerry Mulligan / Chet Baker / Annie Ross herhalten, die bereits in den 50er-Jahren diese ungewöhnliche Besetzung ohne Akkordinstrument lancierten.
Bei Racine Rhythm & Horns herrscht absolute Demokratie: jedes Bandmitglied ist zugleich Solist und Begleiter. Wenig Grenzen und neue Perspektiven sind der Repertoirwahl zuträglich - Hauptsache es passt zur Besetzung.
Mit dem Sound der schlanken Bigband perlen Jazzsongs in neuem Licht und Transparenz. Wehmütig hallt Heilsarmee- Blasmusik bei Tom Waits nach, nordischblau leuchten Kompositionen des schwedischen Baritonsaxofonisten Lars Gullin auf und Eigenkompositionen bringen modernere Klänge in die Ränge.

Marta Sanchez: Piano - Komposition
Ariel Bringuez: Tenorsaxophon
Caleb Wheeler Curtis: Altsaxophon
Reinier Elizarde: Bass
Andres Litwin: Schlagzeug
Essen ab 18:00, Türe um 19:30, Konzert um 20:00.  
Eintrittspreise: CHF 45 (2 Konzerte)

Obere Mühle, Oberdorfstrasse 15

Reservation

7. Dübendorfer Jazztage
"Female Jazz Leaders" 22.-24. März 2018

Mit der spanischen Pianistin Marta Sanchez kommt eine hierzulande noch unbekannte Künstlerin nach Dübendorf. Auch sie leitet als Bandleaderin ein äusserst agil wirkendes Quintett, welches kosmoplitisch farbig daherkommt. Offenbar ist New York noch immer der Schmelztiegel, wenn es um den Austausch und das Finden von Kulturen geht. In ihrer schillernden Band finden sich Musiker aus Argentinien, Kuba, USA und eben Spanien zusammen. Zu hören ist eine schillernde und pulsierende Musik, die ihre Einflüsse nicht versteckt. Hier ein Hauch spanische Volksmusik, dort ein Ausflug in den cool jazz der 50er Jahre und verwebt mit der Musik des Hier und Jetzt.
Mit der spanischen Pianistin Marta Sanchez kommt eine hierzulande noch unbekannte Künstlerin nach Dübendorf. Auch sie leitet als Bandleaderin ein äusserst agil wirkendes Quintett, welches kosmoplitisch farbig daherkommt. Offenbar ist New York noch immer der Schmelztiegel, wenn es um den Austausch und das Finden von Kulturen geht. In ihrer schillernden Band finden sich Musiker aus Argentinien, Kuba, USA und eben Spanien zusammen. Zu hören ist eine schillernde und pulsierende Musik, die ihre Einflüsse nicht versteckt. Hier ein Hauch spanische Volksmusik, dort ein Ausflug in den cool jazz der 50er Jahre und verwebt mit der Musik des Hier und Jetzt.

Rita Marcotulli: Piano - Komposition
Andy Sheppard: Tenorsaxophon - Altsaxophon
Michel Benita: Bass
Israel Varela: Schlagzeug
Essen ab 18:00, Türe um 19:30, Konzert um 21:30.  
Eintrittspreise: CHF 45 (2 Konzerte)

Obere Mühle, Oberdorfstrasse 15

Reservation

7. Dübendorfer Jazztage
"Female Jazz Leaders" 22.-24. März 2018

Rita Marcotulli schaffte es innerhalb kurzer Zeit zu einer beeindruckenden internationalen Karriere. Neben Jazzgrößen wie Chet Baker, Joe Lovano, Paul Bley, Palle Danielsson, Michel Portal, Enrico Rava, Pat Metheny und Nguyên Lê trat die gebürtige Römerin auch immer wieder mit populären Stars der italienischen Musik wie den Liedermachern Pino Daniele oder Gianmaria Testa auf.
Rita Marcotulli schaffte es innerhalb kurzer Zeit zu einer beeindruckenden internationalen Karriere. Neben Jazzgrößen wie Chet Baker, Joe Lovano, Paul Bley, Palle Danielsson, Michel Portal, Enrico Rava, Pat Metheny und Nguyên Lê trat die gebürtige Römerin auch immer wieder mit populären Stars der italienischen Musik wie den Liedermachern Pino Daniele oder Gianmaria Testa auf. Unvergessen ihr Auftritt im Oktober 2015 mit Luciano Biondini, ebenfalls in der Oberen Mühle. Zu den diesjährigen Jazztagen passt die „grand lady“ des italienischen Jazz hervorragend ins Programm. In ihrer Band hat sie namhafte Musiker verpflichtet, die selber seit Jahren erfolgreich unterwegs sind. Mit dem Saxophonisten Andy Sheppard, dem versierten Bassisten Michel Benita und Taktgeber Israel Varela ergibt sich so ein homogenes Quartett, das aus einem Guss daherkommt.

Rebecca Trescher: Klarinette - Bassklarinette - Komposition
Agnes Lepp: Gesang
Hironaru Saito: Querflöte
Markus Harm: Altsaxophon - Klarinette
Konstantin Herleinsberger: Tenorsaxophon - Klarinette
Florian Bischof: Cello
Anton Magold: Harfe
Volker Heuken: Vibraphon - Glockenspiel
Andreas Feith: Piano
Max Leiss: Bass
Silvio Morger: Schlagzeug
Essen ab 18:00, Türe um 19:30, Konzert um 20:00.  
Eintrittspreise: CHF 45 (2 Konzerte)

Obere Mühle, Oberdorfstrasse 15

Reservation

7. Dübendorfer Jazztage
"Female Jazz Leaders" 22.-24. März 2018

Die Besetzung des „Ensemble 11“ könnte man waghalsig nennen: vor dem schillernden Hintergrund einer eigenen „Harmonie-Section“ aus Klavier, Vibraphon und Harfe spielt ein opulenter Satz von Saxophonen, Klarinetten, klassischer Flöte, Gesangsstimme und Violincello mit mannigfaltigen Klangfarbenmischungen.
Die Besetzung des „Ensemble 11“ könnte man waghalsig nennen, folgt sie doch in keiner Weise den bewährten Ensemble-Bausätzen: vor dem schillernden Hintergrund einer eigenen Harmonie-Section aus Klavier, Vibraphon und Harfe spielt ein opulenter Satz von Saxophonen, Klarinetten, klassischer Flöte, Gesangsstimme und Violincello mit mannigfaltigen Klangfarbenmischungen. Und trotz aller Feingewobenheit pulsiert im Untergrund ein treibender Groove.
Ihre elaborierten Kompositionen weisen eine bestechende Balance zwischen musikalischem Abenteuer und elegantem Wohlklang auf und nutzen geschickt die persönlichen Stärken der beteiligten Musiker. Die symphonischen Jazz-Dichtungen des „Ensemble 11“ spiegeln eine ureigene, unkonventionelle musikalische Vision: mit eloquenten Melodien, avancierter Harmonik und artistischer Rhythmik entwirft Rebecca Trescher schillernde Gewebe und epische Bögen. Seit 2014 ist Rebecca Trescher Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihr „Ensemble 11“ wurde von der Initiative Musik (2014-2015) gefördert. Seit Januar 2016 erhält das Ensemble 11 ein Sponsoring von Rödl & Partner. Im Januar 2017 produziert der bayerische Rundfunk (BR-Klassik) das zweite Album.

Rebecca passt natürlich hervorragend ins diesjährige Motto. Nicht nur, dass sie diesem grossen Klangkörper vorsteht. Es ist vor allem auch ihr souveräner Umgang mit den mannigfaltigen Einflüssen, die sie in ihre Musik verwebt. Das ist grossartiges Leadership.

© Tabea Hüberli

Corin Curschellas: Gesang
Markus Flückiger: Schwyzerörgeli - Arrangement
Vera Kappeler: Piano
Anna Trauffer: Bass
Peter Conradin Zumthor: Schlagzeug - Perkussion
Essen ab 19:00, Türe um 19:00, Konzert um 21:30.  
Eintrittspreise: CHF 45 (2 Konzerte)

Obere Mühle, Oberdorfstrasse 15

Reservation

7. Dübendorfer Jazztage
"Female Jazz Leaders" 22.-24. März 2018

Grund und Boden sind eine Auswahl von oral überlieferten Canzuns und Chanzunettas aus romanischen Bündnertälern in allen fünf Idiomen. La Nova soll klingen wie das Abbild dessen, was eine Schwalbe erblickt, wenn sie hoch am Himmel über die Alpen fliegt. Die Bergwelt aus der Vogelperspektive. Weit, stark, schön und ruch
„La Nova“- eine rhätisch alpine Liedrenovation
Eine musikalische Expedition ins Land der Rätoromanischen Lieder
Seit etlichen Jahren befasse ich mich in meiner musikalischen Wurzelsuche mit rätoromanischen Liedern aus der mündlichen Tradition. Nach den Projekten "La Grischa" und "Origins" (trad.) begebe ich mich zusammen mit Markus Flückiger (Schwyzerörgeli), Vera Kappeler (Piano), Anna Trauffer (Bass) und Pez Zumthor (Schlagwerk) auf neues Terrain: die Klangerforschung der musikalischen Topographie traditioneller romanischer Lieder.
Grund und Boden sind wiederum eine Auswahl von oral überlieferten Canzuns und Chanzunettas aus romanischen Bündnertälern in allen fünf Idiomen.
Markus Flückiger zeichnet für die Arrangements der überlieferten Liedmelodien, in denen er weiträumig „unbesiedeltes Gebiet“ belässt, welches wir MusikerInnen gemeinsam erkunden: musizierend roden, beackern und bepflanzen wir das Feld im Sinne der „musikalischen Artenvielfalt“ und dann heben wir ab zum Überflug!
La Nova soll klingen wie das Abbild dessen, was eine Schwalbe erblickt, wenn sie hoch am Himmel über die Alpen fliegt. Die Bergwelt aus der Vogelperspektive. Weit, stark, schön und ruch!

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